Gewinner der Monica-Bleibtreu-Preise

24. Juni 2019 22:04 Uhr

Die bundesweiten Privattheatertage enden mit der Verleihung der Monica-Bleibtreu-Preise. Die Gewinner kommen in diesem Jahr aus Bremen, Bochum, München und aus Melchingen.

Die achten bundesweiten Privattheatertage endeten am 23. Juni mit der Verleihung der Monica Bleibtreu Preise. Die vier sehenswertesten Privattheater-Produktionen Deutschlands kommen in diesem Jahr aus Bremen, München, Bochum und aus Melchingen. Am Sonntagabend wurden sie in den Hamburger Kammerspielen für ihre Leistungen mit dem Monica-Bleibtreu-Preis ausgezeichnet.

Mit der feierlichen Verleihung der Monica-Bleibtreu-Preise in den Kategorien „Komödie“, „(zeitgenössisches) Drama“ und „(moderner) Klassiker“ fanden die Privattheatertage am Sonntag, 23. Juni 2019 ihren abschließenden Höhepunkt. Eine Festivaljury wählte aus den vielversprechendsten zwölf Produktionen deutscher Privattheater die Sieger aus. David Harrington und Götz Östlind vom Klavierduo David & Götz moderierten die Gala und sorgten gleichzeitig für das musikalische Rahmenprogramm.

In der Kategorie „Komödie“ gewann „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nach Joachim Meyerhoff. Eine Produktion vom Metropoltheater München, in der Regie von Gil Mehmert.

Als beste Produktion der Kategorie „(zeitgenössisches) Drama“ gewann in diesem Jahr das Prinz Regent Theater aus Bochum mit der Produktion „Die Frau, die gegen Türen rannte“ von Roddy Doyle, in der Regie von Hans Dreher.

Als beste Produktion in der Kategorie „(moderner) Klassiker“ bekam „Der Untergang des Hauses Usher“ nach Edgar Allan Poe, eine Produktion der Bühne Cipolla aus Bremen einen Monica Bleibtreu Preis.

Der Publikumspreis der diesjährigen Privattheatertage ging an „Chaim&Adolf“ von Stefan Vögel in der Regie von Franz Xaver Ott. Das Theater Lindenhof aus Melchingen konnte mit ihrer Produktion die meisten Zuschauerstimmen für sich gewinnen.

Rüdiger Kruse (CDU), ehemals Berichterstatter für Kultur und Medien im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages und Ermöglicher der bundesweiten Privattheatertage, überreichte den von Bruno Bruni gestalteten Preis.

„Die Privattheatertage 2019 haben wunderbar spannende und mutige Inszenierungen aus ganz Deutschland auf zehn verschiedene Bühnen in Hamburg gebracht. Das war eine große Freude!“ sagte Axel Schneider, Initiator der Privattheatertage. „Auch im achten Jahr waren die Zuschauer begeistert. Mit 4.550 Besucher*innen und einer Rekordauslastung von 82,5% sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Fünf Vorstellungen waren nahezu ausverkauft und erstmalig gab es sogar zwei Zusatzvorstellungen. Entsprechend schauen wir positiv in die Zukunft und sind froh, dass die Privattheatertage als Leistungsschau der bundesdeutschen Privattheater hier in Hamburg ihren festen Platz gefunden haben, bundesweit zu einem wichtigen Baustein der Kultur – und Festivallandschaft geworden sind und die Finanzierung für die nächsten beiden Jahre gesichert ist.“

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