NEUSTE ARTIKEL

Mit Speed zum Date
Kritik / Schauspiel

Mit Speed zum Date

„Shoppen“, Komödie Winterhuder Fährhaus

Sie alle rennen ihrem Glück hinter­her und wollen es inner­halb von fünf Minu­ten ding­fest machen, die fünf Frauen und fünf Männer aus dem Stück „Shop­pen“ nach dem Erfolgs­film von 2007. Die Bühnen­fas­sung hatte kürz­lich in der Komö­die Winter­hu­der Fähr­haus Premiere. […]

Und ewig lockt die Jugend
Kinder & Jugend / Kritik

Und ewig lockt die Jugend

„Potilla und der Mützendieb“, Hamburger Kammerspiele

Mit einem schlich­ten Bühnen­bild kommt Regis­seur Franz-Josef Dieken in seiner Insze­nie­rung „Potilla und der Mützen­dieb“ nach einer frühen Erzäh­lung von Corne­lia Funke aus. Dennoch ist der Wald, der im Mittel­punkt des Gesche­hens steht, ein rich­ti­ger Wald. Dafür sorgen Stoff­bah­nen, die von der Decke hängen, sowie Licht- und Video­tech­nik. So schil­lern die Bäume in immer neuen Farben. […]

Chilenische Nazi-Sirene
Kritik / Schauspiel

Chilenische Nazi-Sirene

„Rosita Serrano – Und die Musik spielt dazu“, Monsun Theater

Wer Spanisch kann, ist klar im Vorteil. Etwa wenn man die Serrano fluchen hört, hervor­ra­gend von Judith Tellado Gonza­lez gespielt und gesun­gen. Die erste Szene der Thea­ter- und Musik­pro­duk­tion von David Chot­je­witz spielt in der Garde­robe des Berli­ner Sport­pa­las­tes, als Rosita nach abge­bro­che­nem Auftritt 1953 auf der „Nacht der Promi­nen­ten“ bei einem Pfeif­kon­zert zusammenbricht. […]

Allgemein / Apropos ... / Kolumne

Alle Jahre wieder

… pras­seln die Weih­nachts­mär­chen auf unsere Klei­nen hernie­der. Dass unsere Autorin Tilla Lingen­berg darüber nicht unbe­dingt entzückt ist, schil­dert sie in einem Gedicht …

Anna Gramms Ansichten / Kolumne

Diesmal: „Sinfoniekonzert“

Neulich nahm mich Iris mit ins Sinfo­nie­kon­zert. Es spielte dort auch das berühmte Zofen-Trio. Den Zofen konnte Iris nie wider­ste­hen. Sie zitierte eine feine Notiz Korns, des Musik­kri­ti­kers, „Bevor die Instru­mente im Zofen-Trio sinken, mag man den letz­ten Ton konfis­zie­ren, um ihn fest­zu­hal­ten, denn ist das nicht der Sinn: Zofen-Erotik hören, für immer.“ […]

Meldung

Fleetstreet im November/Dezember

„Die Azubis“ heißt das zweite Resi­­denz-Team in der Fleet­street. Ende Okto­ber sind sie kurz­fris­tig und spon­tan als Künst­ler­gruppe einge­sprun­gen, als die ursprüng­lich ausge­wähl­ten Künst­ler für das nächste halbe Jahr einem Ruf in die weite Welt folg­ten. „Die Azubis“ werden nach „Survi­val of the artist“, einem einma­li­gen Tryout am 30.11.2011, im […]

Warten auf den Wahnsinn
Kritik / Schauspiel

Warten auf den Wahnsinn

„Der nackte Wahnsinn“, Ernst Deutsch Theater

Was Sie schon immer über Thea­ter wissen woll­ten, aber bisher nicht zu fragen wagten … erklärt (nicht Woody Allen, sondern) Michael Frayn: Der briti­sche Autor erlaubt dem neugie­ri­gen Publi­kum in seinem bekann­tes­ten Stück einen entlar­ven­den Blick hinter die Kulis­sen und zeigt, was Bühnen­all­tag wirk­lich ist, „Der nackte Wahn­sinn“ nämlich!

Mirco Kreibich bekommt Boy-Gobert-Preis
Meldung

Mirco Kreibich bekommt Boy-Gobert-Preis

Den mit 10.000 Euro dotier­ten Nach­wuchs­preis der Körber-Stif­­tung erhält in diesem Jahr der Schau­spie­ler Mirco Krei­bich. Die Jury begrün­det ihre Endschei­dung mit der „tech­ni­schen Perfek­tion, star­ken Bühnen­prä­senz und unbän­di­gen Spiel­lust“ des 28-Jähri­­gen. Der gebür­tige Berli­ner gehört seit der Spiel­zeit 2009/10 zum Ensem­ble des Thalia Thea­ters und bril­lierte unter ande­rem in […]

Die Brüchigkeit bürgerlichen Daseins
Kinder & Jugend / Kritik

Die Brüchigkeit bürgerlichen Daseins

„Wut“, Junges Schauspielhaus

Das Junge Schau­spiel­haus stellt sich mit Klaus Schu­ma­chers Insze­nie­rung von „Wut“ ein weite­res Mal einem brisan­ten Thema: Migran­ten­sohn zieht Bürger­sohn ab. Obwohl – oder gerade weil? – zunächst niemand einfach zurück­schla­gen will, entwi­ckelt sich eine Spirale der Gewalt, an deren Ende es einen Toten gibt.

Wandel heißt das Zauberwort
Kinder & Jugend / Kritik

Wandel heißt das Zauberwort

„Kleine wilde Wandelwolke“, Holzwurm Theater

Man kann Kindern das Wetter erklä­ren, den Himmel und die Wolken. Oder man erfin­det eine poeti­sche Geschichte über eine Wolke auf Reisen und spielt sie für Kinder. Das haben Jens Heidt­mann (Spiel, Bühnen­bau) und Petra Erle­mann (Regie) vom Holz­wurm Thea­ter mit Erfolg getan. „Kleine wilde Wandel­wolke“ ist eine poeti­sche Erzäh­lung für Kinder ab vier Jahren.