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Die Dinge meiner Eltern

Hambur­ger Kammer­spiele, 2.11.14, 19 Uhr; 3.11.14, 20 Uhr. Agnes steht im Haus ihrer verstor­be­nen Eltern. Hier ist sie aufge­wach­sen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt – nun muss es geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem voll gestopf­ten Spei­cher? An jedem Gegen­stand scheint für Gilla Cremer noch so viel Leben zu hängen, ein vertrau­ter Geruch oder eine Geschichte. Behal­ten? Verschen­ken? Verkau­fen? Wegwer­fen? Erin­ne­run­gen an die Fami­lie und die eigene Kind­heit sprin­gen aus Schub­la­den und Schrän­ken. Agnes stol­pert über Briefe und Tage­bü­cher, die nicht für sie bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrüm­pe­lungs­profi gera­ten. Wenn das so einfach wäre!

Gilla Cremer ist bekannt für ihr fein­füh­li­ges Spiel und ihre schau­spie­le­ri­sche Wand­lungs­fä­hig­keit. In ihren mitt­ler­weile mehr als zehn Solo­aben­den begeis­terte sie die Zuschauer nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Deutsch­land. An den Hambur­ger Kammer­spie­len brachte sie die Produk­tio­nen „Mobbing“ nach dem Roman von Annette Pehnt und die musi­ka­li­sche Produk­tion „An allen Fron­ten – Lale Ander­sen und Lili Marleen“ auf die Bühne. In der neuen Produk­tion „Die Dinge meiner Eltern“ begibt sie sich auf Spuren­su­che und kreiert einen ganz persön­li­chen Abend zum Thema Lebenserinnerungen.

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