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Internationales Sommerfestival

Kampnagel
Text: Adrian Anton

Für alle Thea­ter­freunde, die in der Sommer­pause nicht auf Thea­ter verzich­ten wollen: Auf Kamp­na­gel findet vom 5. bis 23. August wieder das Inter­na­tio­nale Sommer­fes­ti­val statt.

Das Festi­val soll „wie ein Disney­land für Erwach­sene“ mit einer Vorliebe für neue Kunst­for­men sein: Jeden Abend gibt es auf dem Kamp­na­gel­ge­lände mehrere Stücke, Ausstel­lun­gen und Konzerte zu entde­cken. Insge­samt werden über 50 verschie­dene Arbei­ten aus den Berei­chen Thea­ter, Tanz und Perfor­mance, aber auch Musik, Bildende Kunst und Film zu sehen sein. Darun­ter zahl­rei­che Premie­ren, wie zum Beispiel die Euro­pa­pre­miere der ameri­ka­ni­schen Choreo­gra­fin Lucinda Childs, die den Klas­si­ker „Avail­able Light“ neu erar­bei­tet hat.

Weitere High­lights: Die drei­tei­lige Ballett-Perfor­mance bestehend aus Merce Cunning­hams „Sound­dance“, William Forsy­thes „Duo“ sowie der Deutsch­land­pre­miere von „Devo­ted“ von Ceci­lia Bengo­lea und Fran­cois Chai­gnaud, zu sehen vom 20. bis 22. August. Oder die Ausein­an­der­set­zung mit Selbst­in­sze­nie­rung im Inter­net in „Western Society“ vom Perfor­mance-Kollek­tiv Gob Squad vom 19. bis 22. August. Oder am 21. und 22. August die Agit­pop-Perfor­mance der queer-femi­nis­tisch-post­ko­lo­nia­len Gruppe FUL und dem Elec­tro-Duo The Knife „Europa, Europa“, einem utopisch-glit­zern­den Kommen­tar zur Flücht­lings­frage.

Das Festi­val wird am 23. August mit einem beson­de­ren Gemein­schafts­er­leb­nis gefei­ert: Matthias von Hartz und Jan Dvorak laden zusam­men mit den Jungen Sympho­ni­kern Hamburg zu Karaoke mit Popsongs und Sinfo­nie­or­ches­ter ein – mitsin­gen ausdrück­lich erwünscht.

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