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Ernest – oder wie man ihn vergisst

Deutsches Schauspielhaus (Malersaal)
Ernest oder Wie man ihn vergisst

Komik im Kassen­häus­chen: Judith Compes und Sabine Dahl­haus

Text: Angela Dietz | Foto: kirschkern & COMPES / Ellen Coenders

„Hambur­ger Bühnen­flug“ heißt die Gast­spiel­reihe der freien Kinder- und Jugend­thea­ter-Szene in den Thea­ter-Häusern der Stadt. Am kommen­den Sams­tag, 9. Februar, ist „ERNEST – oder wie man ihn vergisst“ (ab 9) im Maler­saal im Deut­schen Schau­spiel­haus zu sehen. Wer die „kirsch­kern & COMPES“-Produktion um Marie-Louise und Yvonne, zwei in die Jahre gekom­mene Zirkus­ar­tis­tin­nen, bisher verpasst hat, sollte die Gele­gen­heit unbe­dingt nutzen.

In Hass­liebe zuein­an­der vereint warten Marie-Louise und Yvonne auf die Rück­kehr des großen Zampa­nos, Zirkus­di­rek­tor Ernest. Während sie gegen den rieseln­den Staub vor dem Zirkus­wa­gen kämp­fen, erin­nern sie sich an glanz­volle Zeiten. Der große Ernst, mit dem das Duo seine Komik betreibt, und die Leich­tig­keit seines Spiels lassen das Publi­kum über die Schwere großer Fragen lachen.

Regis­seur Thomas Esser und den beiden Schau­spie­le­rin­nen von kirsch­kern & COMPES, Sabine Dahl­haus und Judith Compes, ist eine zugleich tief berüh­rende und am Ende heitere Insze­nie­rung über die Vergäng­lich­keit gelun­gen. Autor Ahmed Madani hat das Stück zum Thema Altern und Vergäng­lich­keit für ein Publi­kum geschrie­ben, dem „sein Alter egal ist“.

Initi­iert wurde die Gast­spiel­reihe vom Verband Kitsz e.V. (Kinder­Thea­ter­Szene Hamburg). 2012 wurde der „Bühnen­flug“ von der Kultur­be­hörde, der Hambur­gi­schen Kultur­stif­tung und der Krea­tiv­ge­sell­schaft geför­dert. Für 2013 gibt es, laut Uwe Schade von Kitsz e.V., bisher eine Förder­zu­sage von der Hambur­gi­schen Kultur­stif­tung.

kirsch­kern & COMPES: ERNEST oder wie man ihn vergisst
Bühne: Marcel Wein­and; Kostüm: Renata Kos; Musik: Stefan Wiegand
Deut­sches Schau­spiel­haus (Maler­saal)
Sams­tag, 9. Februar, 17 Uhr
Karten­te­le­fon: 040 – 24 87 13, Mo–Sa, 10–19 Uhr

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