Anna Gramms Ansichten / Kolumne

Diesmal: „Sinfoniekonzert“

Neulich nahm mich Iris mit ins Sinfo­nie­kon­zert. Es spielte dort auch das berühmte Zofen-Trio. Den Zofen konnte Iris nie wider­ste­hen. Sie zitierte eine feine Notiz Korns, des Musik­kri­ti­kers, „Bevor die Instru­mente im Zofen-Trio sinken, mag man den letz­ten Ton konfis­zie­ren, um ihn fest­zu­hal­ten, denn ist das nicht der Sinn: Zofen-Erotik hören, für immer.“

In den Noti­zen Rose Finks (einer weite­ren Kriti­ke­rin) heißt es: „Ja, es birgt Risi­ken Zofen-Ton zu hören, denn nur eine Zofe ersinnt Kino im Kopf der Zuhörer.“

In der Pause erzählte mir Iris: „Eine Zofe kennt Orsini, den Musik­mä­zen, und deshalb bekom­men sie zins­frei Noten. Ok, das bekom­men andere seit Konzern Info über den fernen Tokio-Zins auch, aber nur, insofern kein Notiz-Zettel darüber auftaucht. Erfährt Orsini davon, ist das seines Zornes Infek­tion. Da kann er brül­lend so KFZ into­nie­ren, dass auf dem Frei­sitz Nonne k.o. gehen kann.

Text: Tilla Lingenberg

Ein Anagramm bezeich­net ein Wort, das durch Umstel­lung der Buch­sta­ben eines ande­ren Wortes gebil­det wurde. Beispiel: Aus BUCHSTABEN wird BUNTSCHABE oder TASCHEN-BUB usw.

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