Kritik

Showcase
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Showcase

Joop van den Ende Academy

Die tempe­ra­ment­volle Könne­rin Annika Bruhns hat die Show einstu­diert, die junge Schü­ler der Joop-van-den-Ende -Academy in diesen Tagen unter dem Titel „Show­case“ der Öffent­lich­keit vorstell­ten: Wahr­haft eine Köst­lich­keit von anein­an­der­ge­reih­ten Spiel-, Gesangs- und Tanz­sze­nen nach Märchen­mo­ti­ven der Gebrü­der Grimm. […]

Carolin Fortenbacher: Ich hab Hunger
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Carolin Fortenbacher: Ich hab Hunger

Schmidts Tivoli

Caro­lin Forten­ba­cher in Hamburg vorzu­stel­len, hieße, eine Nach­ti­gall nach Athen zu tragen. Dennoch: Viele kennen sie als Musi­cal­star, dabei spielt sie längst mit komö­di­an­ti­schem Talent an mehre­ren Hambur­ger Thea­tern. Nun gab es eine kuli­na­risch-sinn­li­che Urauf­füh­rung im Schmidts Tivoli. […]

Eloise und die Vampire
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Eloise und die Vampire

Opera stabile

Es beginnt mit einem düste­ren Deal: Wenn der Vampir Volhek der Köni­gin eine heiß ersehnte Toch­ter schenkt, darf er im Gegen­zug ihre vier Söhne in sein Gefolge aufneh­men. Die Köni­gin hofft, dass der Vater ihrer Kinder seine Forde­rung nicht ganz ernst meint. Aber Untote verste­hen leider keinen Spaß. […]

Die Fledermaus
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Die Fledermaus

Wiederaufnahme im Alleetheater

Es gibt die schöns­ten Operet­ten des öster­rei­chi­schen Kompo­nis­ten Johann Strauß, deren Melo­dien inter­na­tio­nale Ohrwür­mer sind, von der „Nacht in Vene­dig“ über den „Zigeu­ner­ba­ron“ bis hin zu „Wiener Blut“. Und doch ist sein „Schwa­nen­ge­sang“, diese in ihrer Hand­lung so undurch­schau­bare „Fleder­maus“, der abso­lute Welt­erfolg gewor­den. Kein Mensch versteht, warum das so ist. […]

Heimliches Flüstern
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Heimliches Flüstern

Opernloft

Früh­lings­stim­mung im Opern­loft: Lein­wand­strei­fen hängen von der Bühnen­de­cke und dienen als Projek­ti­ons­flä­che für Wald und Flur. Vögel zwit­schern. Von Früh­lings­ge­füh­len beflü­gelt sind auch Clara und Robert Schu­mann. Frisch verliebt tauscht das berühmte Musi­ker­paar über­schwäng­li­che Liebes­be­kun­dun­gen aus. Seine Geschichte ist es, die Regis­seu­rin Inken Rahardt als insze­nier­ten Lieder­abend auf die Bühne bringt.

Kritik / Musiktheater

The Right Bullets

Dominique Horwitz und Band im Schauspielhaus

Da Domi­ni­que Horwitz nicht gerade eine Opern­sän­ger­stimme hat, dafür aber ein heraus­ra­gen­der Schau­spie­ler ist, wirkt es so wunder­voll ironisch, wenn er aus Carl Maria von Webers „Frei­schütz“ die berühmte Arie „Durch die Wälder, durch die Auen“ singt. […]

Rocky
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Rocky

Operettenhaus

Das waren noch Zeiten, als euro­päi­sche Kolo­ni­sa­to­ren – einge­pfercht in die hölzer­nen Bäuche von segeln­den Seelen­ver­käu­fern – tapfer west­wärts über den Atlan­ti­schen Ozean schip­per­ten, den nur bogen­be­waff­ne­ten India­nern mit Feuer­waf­fen die Köpfe wegknall­ten, ihr Land in Besitz nahmen, Feuer­was­ser brann­ten aus Mais (bis heute dort­selbst als Bour­bon Whis­key bekannt), weil sie die gerin­gen Mengen Weizen zum Brot­ba­cken für ihre Fami­lien benötigten […]

Hoffmanns Erzählungen
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Hoffmanns Erzählungen

Opernloft

Auf einer Zufrie­den­heits­skala von eins bis zehn würde Hoff­mann sein Kreuz­chen wohl nicht beson­ders weit oben machen. Regis­seu­rin Nata­scha Ursu­liak verlegt Jacques Offen­bachs Oper „Hoff­manns Erzäh­lun­gen“ in ein muffi­ges 60er-Jahre-Wohn­zim­mer. Auf dem Sofa: Hoff­mann mit Bier, Erotik­ma­ga­zin und ausschwei­fen­den Fantasien. […]

Fürst Igor
Highlight / Kritik / Musiktheater

Fürst Igor

Hamburgische Staatsoper

Alex­an­der Borodins Oper „Fürst Igor“ ist ein selten aufge­führ­tes Juwel. Viel­leicht sollte man besser sagen: Koloss. Wahre Chor­mas­sen bevöl­kern die Bühne der Staats­oper und prei­sen ihren Fürs­ten, den Andrzej Dobber mit klang­mäch­ti­gem Bari­ton ausstat­tet. Regis­seur David Pount­ney fesselt Igor – als bloße Projek­ti­ons­fi­gur des Volks – das ganze Stück über an den Schreib­tisch. Als er in die Hände des Khans Kont­schak gerät, sogar im Wortsinn.

Aida
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Aida

Deutsches Schauspielhaus

Drei Urauf­füh­run­gen waren geplant, in Auftrag gege­ben, wurden insze­niert und liegen jetzt hinter uns. Es handelt sich um die Spiel­zeit­er­öff­nung 2012/13 des Deut­schen Schau­spiel­hau­ses auf dem provi­so­ri­schen Spiel­feld – verbun­den mit den Autoren- und Regie­na­men Pollesch, Oster­maier und Witten­brink. Alle diese Produk­tio­nen verbin­det nur der Zeit­fak­tor: Sämt­lich werden sie ohne Pause aufge­führt und dauern zwischen 70 und 110 Minu­ten: Thea­ter im Sparpaket. […]