Kritik

Wandel heißt das Zauberwort
Kinder & Jugend / Kritik

Wandel heißt das Zauberwort

„Kleine wilde Wandelwolke“, Holzwurm Theater

Man kann Kindern das Wetter erklä­ren, den Himmel und die Wolken. Oder man erfin­det eine poeti­sche Geschichte über eine Wolke auf Reisen und spielt sie für Kinder. Das haben Jens Heidt­mann (Spiel, Bühnen­bau) und Petra Erle­mann (Regie) vom Holz­wurm Thea­ter mit Erfolg getan. „Kleine wilde Wandel­wolke“ ist eine poeti­sche Erzäh­lung für Kinder ab vier Jahren.

Wahres Leben
Kinder & Jugend / Kritik

Wahres Leben

„Morgen Alaska“ von Michael Müller

Ein fieser hoher Ton, beglei­tet von einem tiefen Brumm­ton, markiert den Albtraum von Emilia (Karo­lina Fijas). Sie liegt zitternd im Utopia Mobil­bus des Jungen Schau­spiel­hau­ses im Schlaf­sack. „Jonas!“ Ein Schrei und sie fährt hoch. Jonas (Patrick Abozen) ist nicht mehr da.

Lupinchen saß allein zu Haus
Kinder & Jugend / Kritik

Lupinchen saß allein zu Haus

„Lupinchen und Robert“, Theater für Kinder

Lupin­chen (Clau­dia Valtierra, Gesang) sitzt trau­rig im Garten und wartet auf Freund Robert (Barbara Henne­berg, u.a. Klavier), den Vogel. Robert schickt dem zarten Blumen­kind seine Freunde zum Zeit­ver­treib in den Garten, denn er fliegt hinaus in die weite Welt. Wie die Drei sich amüsie­ren und schließ­lich gemein­sam einen schlim­men Sturm über­ste­hen, zeigt das Thea­ter für Kinder in seinem neues­ten, char­man­ten Musi­cal für die Kleins­ten.

Parlez!
Kinder & Jugend / Kritik

Piraten und andere Spieler

„Parlez! Echte Piraten. Recherchen in der Höhle des Zackenbarsches“, Kampnagel

asst uns reden. Parlez!. Die Waffen sollen schwei­gen. Das steht als Motto und Titel über der geheim­agen­tur-Produk­tion „Parlez! Echte Pira­ten. Recher­chen in der Höhle des Zacken­bar­sches“. Mit der Urauf­füh­rung dieser Forschungs­thea­ter-Arbeit auf Kamp­na­gel ist der geheim­agen­tur ein Stück poli­ti­sches Thea­ter von, mit und für Kinder gelun­gen.

Ernest Kirschkern
Kinder & Jugend / Kritik

Wie gut es ist zu vergessen

„Ernest oder wie man ihn vergisst“, deutschsprachige Erstaufführung, kirschkern & COMPES im Fundus Theater

Wenn es doch nur nicht immer so stau­ben würde! Fein wie Ster­nen­staub rieselt es von oben auf Yvonne (Judith Compes) und Marie-Louise (Sabine Dahl­haus) herun­ter. „Ernest oder wie man ihn vergisst“ von Ahmed Madani (aus dem Fran­zö­si­schen von Andreas Jandl) ist die Geschichte zweier altern­der Zirkus­ar­tis­tin­nen, die auf die Rück­kehr von Direk­tor Ernest warten.